Das Krampfaderleiden ist eine Volkskrankheit

Hier werden Ihre Fragen über Besenreisern beantwortet

Häufige Fragen

Ist die Anwendung von Venentabletten bei Besenreisern sinnvoll?

Bei Venenerkrankungen werden so genannte Ödemprotektiva in Tablettenform zur Linderung der Beschwerden eingesetzt.

Bei der Krampfadererkrankung werden die Venenwände für Blutbestandteile durchlässig, was zu einer krankhaften Ansammlung von Wasser im Gewebe führt, dem so genannten Ödem. Die Ödemprotektiva vermindern die krankhafte Durchlässigkeit der Venenwand und wirken so der Wasseransammlung entgegen. Die Wirkung kann sich am besten entfalten, wenn das Medikament bereits vorbeugend, also vor der Entstehung eines Ödems angewendet wird.

Beschwerden, die auch durch Besenreiser ausgelöst werden können, wie Schwellungen, Schweregefühl in den Beinen und Spannungsschmerzen können durch die Venentabletten gelindert werden. Also ja, die Anwendung kann auch bei Besenreisern sinnvoll sein oder bei den oben genannten Beschwerden, ohne dass bereits Besenreiser oder Krampfadern sichtbar sind.

Häufig angewendet als traditionelles, mild wirkendes Arzneimittel wird der Wirkstoff Troxerutin z. B. im Troxeven®. Allgemein gilt, dass die Anwendung von Venentabletten eine ärztliche Behandlung nicht ersetzen kann und soll, sondern diese nur sinnvoll ergänzen kann. Troxerutin ist unbedenklich und kann, ja sollte sogar langfristig Anwendung finden. Bei dem oft chronischen Verlauf der meisten Venenerkrankungen ist für den Behandlungserfolg die regelmäßige Einnahme des Präparates über einen ausreichend langen Zeitraum wichtig. Die genaue Behandlungsdauer richtet sich nach dem Verlauf der Erkrankung und der Art der Beschwerden.